ÖIAG-Vorstand Beyrer begrüßt Einstieg von America Movil bei Telekom
Austria ausdrücklich
Ein ausgezeichneter, langfristig orientierter strategischer
Partner für Telekom Austria
Wien (NEF - 15.06.2012 10:07 Uhr) Die ÖIAG begrüßt den Einstieg von America Movil in
der Telekom Austria ausdrücklich. "Dieser Investor ist ein finanziell
und strategisch hervorragend aufgestelltes Unternehmen mit
langfristigen strategischen Interessen speziell auch in Mittel- und
Osteuropa", kommentiert ÖIAG-Vorstand Mag. Markus Beyrer die
aktuellen Entwicklungen in der Aktionärsstruktur der Telekom Austria.
Die ÖIAG hat, unter strikter Beachtung der engen rechtlichen Grenzen,
mit mehreren potentiellen Investoren, die an die ÖIAG herangetreten
sind, Gespräche geführt. Dabei hat die ÖIAG einige für das
Unternehmen und den Wirtschaftsstandort zentrale Schlüsselfragen
diskutiert, u.a. die Standortsicherung, das klare Bekenntnis zum
Headquarter in Wien für Österreich und CEE, die Beibehaltung der
Notierung an der Wiener Börse und eine nachhaltige
Wachstumsstrategie. "America Movil hat diesen Zielen in überzeugender
Weise entsprochen und ich bin zuversichtlich, dass damit ein
ausgezeichneter, langfristig orientierter strategischer Partner für
die Telekom Austria im Interesse des Unternehmens, aller Aktionäre,
der Mitarbeiter und des Wirtschaftsstandortes Österreich gefunden
werden konnte.
Die ÖIAG ist mit einem Aktienanteil von 28,42% der langfristig
orientierte, stabile Kernaktionär in dem für den Wirtschafts- und
Arbeitsstandort Österreich wichtigen Leitunternehmen Telekom Austria.
Durch den Erwerb eines größeren Aktienpaketes durch die
Investorengruppe Pecik hat sich eine gewisse Dynamik in der
Aktionärsstruktur der Telekom Austria ergeben, die sich zu 71,58% im
Streubesitz befindet. Aus dieser Dynamik bzw. aus der Möglichkeit des
Weiterverkaufes dieses Aktienpaketes durch die Investorengruppe Pecik
rückte auch die Frage nach möglichen strategischen Partnern für die
Telekom Austria ins Zentrum des Interesses.
Ziel der ÖIAG war immer, sich unter strikter Beachtung der engen
rechtlichen Grenzen ein profundes Bild über mögliche strategische
Partner und deren strategische Absichten zu machen, um im Fall des
Falles beurteilen zu können, ob eine bestimmte Option eine für das
Unternehmen und für den Wirtschaftsstandort Österreich Vorteilhafte
ist.
Grundsätzlich war nicht zu erwarten, dass ein langfristig
orientierter, strategischer Investor gegen den Willen eines
öffentlichen Kernaktionärs mit 28,42% der Aktien einen wesentlichen
Anteil an der Telekom Austria erwirbt. Aufgabe der ÖIAG war es daher,
eine für das Unternehmen Telekom Austria und den Wirtschaftsstandort
möglichst vorteilhafte Lösung mitherbeizuführen.
Die ÖIAG hatte zu keinem Zeitpunkt die Position eines Verkäufers
inne, nachdem ein Privatisierungsauftrag für die von der ÖIAG
gehaltenen Anteile an der Telekom Austria nicht vorliegt und auch
nicht zu erwarten ist. Die ÖIAG hat auch mehrmals öffentlich zum
Ausdruck gebracht, dass sie es für standortpolitisch sinnvoll hält,
dass die Republik Österreich über die ÖIAG stabiler Kernaktionär der
Telekom Austria bleibt. Dies entspricht im Übrigen auch der Situation
in vielen anderen mit Österreich vergleichbaren europäischen Ländern,
wie z.B. Deutschland, Frankreich oder den skandinavischen Ländern.
Rückfragehinweis:
Österreichische Industrieholding AG
Bernhard Nagiller
Sprecher der ÖIAG
Dresdner Straße 87
A-1201 Wien
Tel.: +43/1/711 14-240
Mobil: +43/664/134 03 33
Email: bernhard.nagiller@oiag.co.at
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OTS0083 2012-06-15/10:07
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